Patientenquittung – Darf ich erfahren was meine Behandlung gekostet hast, Herr Doktor?

Haben Sie sich schon mal als gesetzlich Versicherter gefragt, was Ihre Behandlung beim Arzt gekostet hat? Bereits seit dem Jahr 2004 ermöglicht das Gesetz gesetzlich versicherten Patienten zu erfahren, was die Behandlung gekostet bzw. was der Arzt mit ihrer Krankenkasse abgerechnet hat. Wie es funktioniert, und wie die Patientenquittung aussehen müsste, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Zahnersatz – Heil- und Kostenplan muss vor der Behandlung zur Krankenkasse

zahnersatzZahnersatz gehört zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen. In den meisten Fällen müssen die Patienten allerdings Zuzahlungen aus eigener Tasche  leisten, um vernünftigen Zahnersatz zu bekommen, denn die Krankenkassen bezuschussen lediglich die günstigste Ausführung.  Um den eigenen Anteil an der Zahnarztrechnung zu reduzieren, muss vor der Behandlung bei der Krankenkasse ein sog. Heil- und Kostenplan eingereicht werden.  Wer sich daran nicht hält, muss unter Umständen die gesamte Zahnarztrechnung aus eigener Tasche bezahlen.

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Volle Sozialhilfe für Behinderte ohne eigenen Haushalt

 

Volle Sozialhilfe für BehinderteSeit einer Gesetzesänderung aus dem Jahr 2011 haben behinderte Menschen, die Beispielweise in einer Wohngemeinschaft oder im Haushalt der Eltern wohnen, lediglich einen Anspruch auf 80 % des regulären Sozialhilfesatzes (Regelbedarfsstufe 3). Diese Regelung empfanden viele als Unrecht. Nun hat das Bundessozialgericht entschieden. Diese Regelung ist nicht verfassungskonform.

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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss nicht immer vorgelegt werden

 

arbeitsunfähigkeitsbescheinigungWer Arbeitslosengeld (ALG I) bezieht, unterliegt der allgemeinen Meldepflicht nach dem § 309 SGB III, d.h. der Leistungsempfänger muss sich auf entsprechende Aufforderung des Behörde im Dienstzimmer des zuständigen Sachbearbeiters melden. Im Falle der Erkrankung muss er sich dort auch krank melden und die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen. Sonst drohen Konsequenzen in Form der Leistungskürzung. Doch was passiert, wenn weder der Hausarzt noch sein Vertreter eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht austellen können ? Darf auch in diesem Fall die Leistung gekürzt werden?

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