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	<title>RechtVerständlich &#187; Arbeitsrecht</title>
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		<title>Mehrfach befristete Arbeitsverträge doch zulässig</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 15:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
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										</div>Der EuGH hat entschieden, dass ein befristeter Arbeitsvertrag mehrfach verlängert werden darf, wenn sich der Vertretungsbedarf als wiederkehrend oder sogar ständig erweist. Aus dem bloßen Umstand, dass ein Arbeitgeber gezwungen sein mag, wiederholt oder sogar dauerhaft auf befristete Vertretungen zurückzugreifen, und dass diese Vertretungen auch durch die Einstellung von Arbeitnehmern mit unbefristeten Arbeitsverträgen gedeckt werden [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignright  wp-image-1846" style="margin: 5px;" title="Zeiarbeitsverträge dürfen mehrfach verlängert werden" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2012/01/arbeitsvertrag-zeitvertrag-verlaengerung.jpg" alt="arbeitsvertrag zeitvertrag verlaengerung Mehrfach befristete Arbeitsverträge doch zulässig" width="180" height="135" />Der EuGH hat entschieden, dass ein befristeter Arbeitsvertrag mehrfach verlängert werden darf, wenn sich der Vertretungsbedarf als wiederkehrend oder sogar ständig erweist. Aus dem bloßen Umstand, dass ein Arbeitgeber gezwungen sein mag, wiederholt oder sogar dauerhaft auf befristete Vertretungen zurückzugreifen, und dass diese Vertretungen auch durch die Einstellung von Arbeitnehmern mit unbefristeten Arbeitsverträgen gedeckt werden könnten, folge weder, dass kein solcher sachlicher Grund gegeben ist, noch das Vorliegen eines Missbrauchs. Automatisch den Abschluss unbefristeter Verträge zu verlangen, wenn die Größe des betroffenen Unternehmens oder der betroffenen Einrichtung und die Zusammensetzung des Personals darauf schließen lassen, dass der Arbeitgeber mit einem wiederholten oder ständigen Bedarf an Vertretungskräften konfrontiert ist, ginge nämlich über die Ziele hinaus, die mit der durch das Unionsrecht umgesetzten Rahmenvereinbarung der europäischen Sozialpartner verfolgt werden, und würde somit den Wertungsspielraum verletzen, der den Mitgliedstaaten und den Sozialpartnern eingeräumt wird.</p>
<p><span id="more-1845"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Beurteilung der Frage, ob die Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags im Einzelfall durch einen sachlichen Grund wie den vorübergehenden Bedarf an Vertretungskräften gerechtfertigt ist, müssten die nationalen Behörden jedoch alle Umstände dieses Einzelfalls einschließlich der Zahl und der Gesamtdauer der in der Vergangenheit mit demselben Arbeitgeber geschlossenen befristeten Verträge berücksichtigen.</p>
<p style="text-align: justify;">EuGH, Urteil vom 26.01.2012, Az.: C-586/10</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Arbeitnehmer mit HIV-Infektion darf in der Probezeit gekündigt werden</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
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										</div>Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die Kündigung eines HIV-Infizierten Mitarbeiters eines Pharmaherstellers in der Probezeit wirksam ist.   Dem Arbeitgeber könne nicht verwehrt werden, für die Medikamentenherstellung allgemein den Einsatz erkrankter Arbeitnehmer auszuschließen. Die Entscheidung, einen dauerhaft mit dem HIV-Virus infizierten Arbeitnehmer zu entlassen, sei auf dieser Grundlage nicht zu beanstanden. Da das Arbeitsverhältnis das Kündigungsschutzgesetz [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft  wp-image-1834" style="margin: 5px;" title="HIV-Infizierter Mitarbeiter darf gekündigt werden" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2012/01/aids.jpg" alt="aids Arbeitnehmer mit HIV Infektion darf in der Probezeit gekündigt werden" width="137" height="180" />Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die Kündigung eines HIV-Infizierten Mitarbeiters eines Pharmaherstellers in der Probezeit wirksam ist.   Dem Arbeitgeber könne nicht verwehrt werden, für die Medikamentenherstellung allgemein den Einsatz erkrankter Arbeitnehmer auszuschließen. Die Entscheidung, einen dauerhaft mit dem HIV-Virus infizierten Arbeitnehmer zu entlassen, sei auf dieser Grundlage nicht zu beanstanden. Da das Arbeitsverhältnis das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung finde, komme es auf die soziale Rechtfertigung der Kündigung nicht an. Dem Arbeitnehmer stehe auch eine Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nicht zu. Dabei könne dahinstehen, ob die bloße HIV-Infektion eine Behinderung im Sinne des AGG darstelle und ob der Arbeitnehmer im Vergleich zu anderen erkrankten Arbeitnehmern ungleich behandelt worden sei. Denn eine – einmal angenommene – Ungleichbehandlung des Arbeitnehmers sei wegen des Interesses des Arbeitgebers, jedwede Beeinträchtigung der Medikamentenherstellung durch erkrankte Arbeitnehmer auszuschließen, gerechtfertigt, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1833"></span></p>
<p style="text-align: justify;">LArbG Berlin-Brandenburg  Urteil vom 13.01.2012 Az.: 6 Sa 2159/11</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon ab erstem Tag</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
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										</div>Das Landesarbeitsgericht Köln hat entschieden, dass ein Arbeitgeber bereits ab erstem Tag der Krankheit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangen kann. Das Verlangen des Arbeitgebers, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon ab dem ersten Tag der Krankheit vorzulegen, bedarf danach weder einer Begründung noch ist die Aufforderung des Arbeitgebers vom Gericht auf &#8220;billiges Ermessen&#8221; zu überprüfen. Die Revision zum Bundesarbeitsgericht ist [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class=" wp-image-1786 alignright" style="margin: 5px;" title="Arbeitgeber kann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon ab dem ersten Tag verlangen" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/12/krankmeldung-bescheinigung-erster-tag.jpg" alt="krankmeldung bescheinigung erster tag Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon ab erstem Tag  " width="180" height="135" />Das Landesarbeitsgericht Köln hat entschieden, dass ein Arbeitgeber bereits ab erstem Tag der Krankheit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangen kann. Das Verlangen des Arbeitgebers, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon ab dem ersten Tag der Krankheit vorzulegen, bedarf danach weder einer Begründung noch ist die Aufforderung des Arbeitgebers vom Gericht auf &#8220;billiges Ermessen&#8221; zu überprüfen. Die Revision zum Bundesarbeitsgericht ist wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtsfrage zugelassen.</p>
<p><span id="more-1785"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 14.09.2011 &#8211; 3 Sa 597/11</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Keine Haftung für geklaute Mobiltelefone</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 14:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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										</div>Das Arbeitsgericht Oberhausen hat entschieden, dass ein Mobiltelefonverkäufer nicht haftet, wenn während eines Verkaufsgesprächs aus dem Hinterraum des Ladengeschäfts 12 hochwertige Mobiltelefone entwendet werden. Einen Schadenersatzanspruch hat das Arbeitsgericht verneint, weil dem Kläger nur leichteste Fahrlässigkeit anzulasten sei. Im Rahmen der Grundsätze der eingeschränkten Haftung von Arbeitnehmern besteht für diesen Grad der Fahrlässigkeit keine Ersatzpflicht, [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1770" style="margin: 5px;" title="Handyverkäufer haftet nicht für Diebstahl aus dem Lager" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/11/smartphone-diebstahl-haftung.jpg" alt="smartphone diebstahl haftung Keine Haftung für geklaute Mobiltelefone" width="180" height="134" />Das Arbeitsgericht Oberhausen hat entschieden, dass ein Mobiltelefonverkäufer nicht haftet, wenn während eines Verkaufsgesprächs aus dem Hinterraum des Ladengeschäfts 12 hochwertige Mobiltelefone entwendet werden. Einen Schadenersatzanspruch hat das Arbeitsgericht verneint, weil dem Kläger nur leichteste Fahrlässigkeit anzulasten sei. Im Rahmen der Grundsätze der eingeschränkten Haftung von Arbeitnehmern besteht für diesen Grad der Fahrlässigkeit keine Ersatzpflicht, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1769"></span></p>
<p style="text-align: justify;">ArbG Oberhausen, Urteil vom 24.11.2011, Az.: 2 Ca 1013/11</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Arbeitnehmer kann wegen nicht bezahlter Abfindung nicht vom Aufhebungsvertrag zurücktreten, wenn die Firma insolvent wird</title>
		<link>http://www.rechtverstaendlich.info/2011/11/11/arbeitnehmer-kann-wegen-nicht-bezahlter-abfindung-nicht-vom-aufhebungsvertrag-zuruecktreten-wenn-die-firma-insolvent-wird/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 14:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufhebungsvertrag]]></category>
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										</div>Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer nicht von einem Aufhebungsvertrag zurücktreten kann, wenn die Firma wegen der Insolvenz die vereinbarte Abfindung nicht bezahlt.  Der Arbeitnehmer kann nach § 323 Abs. 1 BGB grundsätzlich von einem Aufhebungsvertrag zurücktreten, wenn der Arbeitgeber die vereinbarte Abfindung nicht zahlt, das Rücktrittsrecht nicht ausdrücklich oder konkludent abbedungen ist und er dem Arbeitgeber ohne Erfolg [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1761" style="margin: 5px;" title="Rücktritt vom Aufhebungsvertrag" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/11/ruecktritt-vom-aufhebungsvertrag.jpg" alt="ruecktritt vom aufhebungsvertrag Arbeitnehmer kann wegen nicht bezahlter Abfindung nicht vom Aufhebungsvertrag zurücktreten, wenn die Firma insolvent wird" width="240" height="160" />Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer nicht von einem Aufhebungsvertrag zurücktreten kann, wenn die Firma wegen der Insolvenz die vereinbarte Abfindung nicht bezahlt.  Der Arbeitnehmer kann nach § 323 Abs. 1 BGB grundsätzlich von einem Aufhebungsvertrag zurücktreten, wenn der Arbeitgeber die vereinbarte Abfindung nicht zahlt, das Rücktrittsrecht nicht ausdrücklich oder konkludent abbedungen ist und er dem Arbeitgeber ohne Erfolg eine angemessene Frist zur Zahlung der Abfindung gesetzt hat. Das Rücktrittsrecht aus § 323 Abs. 1 BGB setzt allerdings die Durchsetzbarkeit der Forderung voraus. Daran fehlt es, wenn der Schuldner nicht leisten muss oder nicht leisten darf, zum Beispiel, weil ein Insolvenzeröffnungsverfahren über sein Vermögen läuft, so das Bundesarbeitsgericht.</p>
<p><span id="more-1760"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bundesarbeitgericht, Urteil vom 10.11.2011, Az.: 6 AZR 357/10</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Papstbeleidigung durch Mitarbeiter einer kirchlichen Einrichtung</title>
		<link>http://www.rechtverstaendlich.info/2011/10/31/papstbeleidigung-durch-mitarbeiter-einer-kirchlichen-einrichtung/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 20:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
		<category><![CDATA[ALG I]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosengeld]]></category>
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										</div>Das Landesozialgericht Baden Württemberg hat entschieden, dass die Beleidigung des Papstes durch einen Angestellten einer kirchlichen Einrichtung zur fristlosen Kündigung und Verhängung einer 12-wöchigen Sperrfrist beim Arbeitslosengeld führen kann. Der Betroffene hat im Internet unter einem Pseudonym diffamierende Texte veröffentlich. Nachdem Bekanntwerden drohte der Arbeitgeber mit der fristlosen Kündigung. Letztendlich schlossen die Parteien dann aber [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1701" style="margin: 5px;" title="Papstbeleidigung durch einen kirchlichen Mitarbeiter" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/10/vatikan.jpg" alt="vatikan Papstbeleidigung durch Mitarbeiter einer kirchlichen Einrichtung " width="180" height="119" />Das Landesozialgericht Baden Württemberg hat entschieden, dass die Beleidigung des Papstes durch einen Angestellten einer kirchlichen Einrichtung zur fristlosen Kündigung und Verhängung einer 12-wöchigen Sperrfrist beim Arbeitslosengeld führen kann. Der Betroffene hat im Internet unter einem Pseudonym diffamierende Texte veröffentlich. Nachdem Bekanntwerden drohte der Arbeitgeber mit der fristlosen Kündigung. Letztendlich schlossen die Parteien dann aber einen Aufhebungsvertrag. Aufgrund der Sperrfrist wurde das Arbeitslosengeld zwölf Wochen nicht gezahlt. Dagegen richtete sich die Klage des Arbeitnehmers. Für den Abschluss des Aufhebungsvertrags habe dem Kläger kein wichtiger Grund zur Seite gestanden, denn der Arbeitgeber hätte ihm ansonsten zu Recht außerordentlich fristlos kündigen können. Der Kläger habe sich wegen seiner Tätigkeit in einer kirchlichen Einrichtung auch außerdienstlich so zu verhalten, dass kein Widerspruch zu den Grundsätzen des Beschäftigungsbetriebs entstehe. Durch polemische und auf niedrigem Niveau angesiedelte Äußerungen gegen den Papst als Oberhaupt der katholischen Kirche habe der Kläger die katholische Kirche selbst angegriffen und seine Loyalitätsobliegenheiten nachhaltig verletzt. Die Veröffentlichung unter einem Pseudonym ändere daran nichts, da der Kläger als Autor identifizierbar gewesen sei. Einer vorherigen Abmahnung durch den Arbeitgeber habe es nicht bedurft, da das Vertrauensverhältnis zwischen dem Kläger und dem Arbeitgeber durch sein gravierendes Fehlverhalten dauerhaft zerstört war, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1700"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> LSG Baden Württemberg, Urteil vom 21.10.2011, Az.: L 12 AL 2879/09</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Stellenanzeigen müssen geschlechtsneutral sein</title>
		<link>http://www.rechtverstaendlich.info/2011/09/16/stellenanzeigen-muessen-geschlechtsneutral-sein/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 21:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[geschlechtsneutral]]></category>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1598" style="margin: 5px;" title="Stellenanzeigen müssen geschlechtsneutral sein" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/09/stalking.jpg" alt="stalking Stellenanzeigen müssen geschlechtsneutral sein " width="147" height="180" />Eine Rechtsanwaltskanzlei schaltete für einen Mandanten eine Stellenanzeige mit folgendem Inhalt „&#8221;Geschäftsführer im Mandantenauftrag zum nächstmöglichen Eintrittstermin gesucht für mittelständisches &#8230; Unternehmen mit Sitz im Raum Karlsruhe. Fähigkeiten in Akquisition sowie Finanz- und Rechnungswesen sind erforderlich, Erfahrungen in Führungspositionen erwünscht. Frühere Tätigkeiten in der Branche nicht notwendig&#8230;&#8221;. Auf die Stelle bewarb sich eine Rechtsanwältin, deren Bewerbung nicht berücksichtigt wurde. Sie verlangte anschließend 25.000 € vom ausschreibenden Unternehmen als Entschädigung wegen geschlechtsbezogener Benachteiligung im Bewerbungsverfahren.</p>
<p><span id="more-1597"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Oberlandesgericht Karlsruhe und sprach ihr im Berufungsverfahren 13.000 € zu. Die Stellenausschreibung verstößt gegen das Benachteiligungsverbot des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Aufgrund dieses Verbotes dürfe nicht nach männlichen oder weiblichen Kandidaten gesucht werden. Geschlechtsneutral sei eine Ausschreibung nur formuliert, wenn sie sich in ihrer gesamten Ausdrucksweise sowohl an Frauen als auch an Männer richte, so die Karlsruher Richter.</p>
<p style="text-align: justify;">OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.09.2011, Az.: 17 U 99/10</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Wann bekommt man Überstunden bezahlt?</title>
		<link>http://www.rechtverstaendlich.info/2011/09/08/wann-bekommt-man-ueberstunden-bezahlt/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 19:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachweis]]></category>
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										</div>Das Landesarbeitsgericht Rheinland Pfalz hat entschieden, dass der Arbeitgeber die Überstunden nur dann zu zahlen braucht, wenn der Arbeitnehmer im Einzelnen darlegt, an welchen Tagen und zu welchen Tageszeiten er über die übliche Arbeitszeit hinaus gearbeitet hat. Bestreitet der Arbeitgeber die Behauptung des Arbeitnehmers, muss der Arbeitnehmer darlegen, welche &#8211; geschuldete &#8211; Tätigkeit er jeweils [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="padding-top:5px;padding-right:0px;padding-bottom:5px;padding-left:0px;;">
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-1565" style="margin: 5px;" title="Wann werden Überstunden bezahlt?" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/09/nachweis-ueberstunden.jpg" alt="nachweis ueberstunden Wann bekommt man Überstunden bezahlt?" width="180" height="120" />Das Landesarbeitsgericht Rheinland Pfalz hat entschieden, dass der Arbeitgeber die Überstunden nur dann zu zahlen braucht, wenn der Arbeitnehmer im Einzelnen darlegt, an welchen Tagen und zu welchen Tageszeiten er über die übliche Arbeitszeit hinaus gearbeitet hat. Bestreitet der Arbeitgeber die Behauptung des Arbeitnehmers, muss der Arbeitnehmer darlegen, welche &#8211; geschuldete &#8211; Tätigkeit er jeweils an den fraglichen Tagen ausgeführt hat. Er muss ferner eindeutig vortragen, ob die Überstunden vom Arbeitgeber angeordnet, gebilligt oder geduldet wurden oder zur Erledigung der geschuldeten Arbeit notwendig waren, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1564"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> LAG Rheinland Pfalz, Urteil vom 20.07.2011, Az.: 7 Sa 622/10</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Kündigung des Arbeitverhältnisses &#8211; Worauf sollte ich als Arbeitnehmer achten?</title>
		<link>http://www.rechtverstaendlich.info/2011/09/07/kuendigung-des-arbeitverhaeltnisses-worauf-sollte-ich-als-arbeitnehmer-achten/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 20:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
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		<title>Verspätete Krankmeldung rechtfertigt die ordentliche Kündigung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 16:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Krankmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>

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										</div><p style="text-align: justify;"><a href="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/08/verspaetete-krankmeldung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1468" style="margin: 5px;" title="Verspätete Krankmeldung rechtfertigt die Kündigung" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/08/verspaetete-krankmeldung.jpg" alt="verspaetete krankmeldung Verspätete Krankmeldung rechtfertigt die ordentliche Kündigung" width="180" height="135" /></a>Das Landesarbeitsgericht Frankfurt hat entschieden, dass die mehrmalige Verletzung der Anzeigepflicht bei Krankheit nach einer Abmahnung die ordentliche Kündigung des Arbeitnehmers rechtfertigt. Die Pflicht zur unverzüglichen Mitteilung der Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtlicher Dauer ergebe sich aus dem Gesetz. Sie bestehe unabhängig von der Pflicht zur Vorlage einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1467"></span></p>
<p style="text-align: justify;">LArbG Frankfurt am Main, Urteil vom 18.01.2011, Az.: 12 Sa 522/10</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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