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	<title>RechtVerständlich &#187; Allgemeines Zivilrecht</title>
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		<title>Haftung beim Missbrauch von EC-Karten</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 17:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Tackenberg</dc:creator>
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										</div>Folgender Fall: Eine Frau verfügt über ein Konto bei einer Bank. Mit einer Karte kann sie an Geldautomaten Geld von diesem Konto abheben. Laut Allgemeiner Geschäftsbedingungen der Bank ist der tägliche Abhebebetrag jedoch auf 1000 Euro begrenzt. Eine Tages erhebt ein Unbekannter an verschiedenen Geldautomaten mit der Geheimzahl der Frau 6 mal 500 Euro ab. [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify">Folgender Fall: Eine Frau verfügt über ein Konto bei einer Bank. Mit einer Karte kann sie an <img class="size-full wp-image-1781 alignleft" style="margin: 5px" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/11/913166_atm.jpg" alt="913166 atm Haftung beim Missbrauch von EC Karten" width="92" height="180" title="Haftung beim Missbrauch von EC Karten" />Geldautomaten Geld von diesem Konto abheben. Laut Allgemeiner Geschäftsbedingungen der Bank ist der tägliche Abhebebetrag jedoch auf 1000 Euro begrenzt. Eine Tages erhebt ein Unbekannter an verschiedenen Geldautomaten mit der Geheimzahl der Frau 6 mal 500 Euro ab. Die Frau ist entsetzt und meldet sich schnellstmöglich bei der Bank. Diese will nun von der Frau die 3000 Euro ersetzt bekommen. Der gesunde Menschenverstand spräche nämlich dafür, dass die Frau ihre Geheimnummer unsachgemäß zusammen mit der EC-Karte verwahrt habe. Dies sei die einzige Möglichkeit, für den unbekannten Dritten gewesen, an die Geheimzahl zu gelangen.</p>
<p><span id="more-1780"></span></p>
<p style="text-align: justify">Ganz so einfach ist es nicht, urteilte nun der BGH (Urteil vom 29. November 2011 &#8211; XI ZR 370/10 ). Von einem solchen Geschehensablauf könne man zwar dann ausgehen, wenn die original EC-Karte von dem unbekannten Dritten verwendet worden sei. Es sei jedoch auch möglich, dass eine Kopie der EC-Karte zum Einsatz gekommen sei. In einem solchen Fall würde es naturgemäß gerade nicht auf der Hand liegen, dass EC-Karte und Geheimnummer gemeinsam entwendet worden seien. Dass die originale EC-Karte zum Einsatz gekommen sei, müsse die Bank beweisen. Gelingt ihr das, sähe es wohl schlecht für die Bankkundin aus.</p>
<p style="text-align: justify">Sie kann sich jedoch relativ sicher sein, höchstens 1000 Euro zahlen zu müssen. Hierbei handelt es sich nämlich über den bereits angesprochenen höchsten Abhebebetrag pro Tag. Dass der Täter diesen überschreiten konnte, habe die Bank sich selbst zuzuschreiben.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Zwangsumzug im Urlaub wegen Überbelegung – Schadensersatz ?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 16:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
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										</div>Das Amtsgericht München hat entschieden, dass ein Reisender keinen Anspruch auf Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit hat, wenn der wegen Überbelegung seines Hotels zu Beginn und am Ende seines Urlaubs in ein anderes Hotel umziehen muss. Die erste und letzte Nacht in einem Hotel stellt einen Mangel dar. Ein Anspruch auf Schadenersatz wegen nutzlos aufgewendeter [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-1687" style="margin: 5px;" title="Hotel übergebucht - Schadensersatz ?" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/10/hotel-ueberbelgt-schadensersatz.jpg" alt="hotel ueberbelgt schadensersatz Zwangsumzug im Urlaub wegen Überbelegung – Schadensersatz ?" width="180" height="135" />Das Amtsgericht München hat entschieden, dass ein Reisender keinen Anspruch auf Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit hat, wenn der wegen Überbelegung seines Hotels zu Beginn und am Ende seines Urlaubs in ein anderes Hotel umziehen muss. Die erste und letzte Nacht in einem Hotel stellt einen Mangel dar. Ein Anspruch auf Schadenersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit bestünde allerdings nicht. Dieser setze eine erhebliche Beeinträchtigung der Reise voraus. Zwei Umzugstage seien nicht als derartig gravierend anzusehen, dass den Reisenden die verbliebenen restlichen sechs Tage keinen Erholungswert mehr bringen könnten, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1686"></span></p>
<p>AG München, Urteil vom 26.01.2011, Az.: 171 C 25962/10</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Autounfall: Wird ein Werkstattrabatt angerechnet?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 16:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Tackenberg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
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										</div><p style="text-align: justify">Der BGH hatte einen kniffligen Fall zu entscheiden: Herr Petrow fuhr mit seinem Renault <img class="alignright size-full wp-image-1676" style="margin: 5px" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/10/494062_caraccident.jpg" alt="494062 caraccident Autounfall: Wird ein Werkstattrabatt angerechnet?" width="180" height="130" title="Autounfall: Wird ein Werkstattrabatt angerechnet?" />auf den Mercedes von Herrn Schuhmacher auf. Ein hoher Sachschaden entstand. Den würde Herr Petrow tragen müssen. So ging dann Herr Schuhmacher zu einem Gutachter und dieser stellte fest, dass eine Reparatur 3500 Euro kosten würde. Ohne die Reparatur durchführen zu lassen &#8211; dies ist grundsätzlich zulässig &#8211; lies sich Herr Schuhmacher diese 3500 Euro von Herrn Petrow erstatten. Im Nachhinein entschied er sich jedoch, seinen geliebten Mercedes tatsächlich reparieren zu lassen. &#8220;Normalerweise kostet sowas 4000 Euro&#8221;, sagt ihm der KfZ-Mechaniker Adrian, &#8220;Da Sie aber selbst für Mercedes arbeiten, bekommen sie einen Werksrabatt von 1000 Euro.&#8221; &#8230; &#8220;Sehr gut&#8221;, dachte sich Herr Schuhmacher, &#8220;Ohne den Rabatt hätte ich 4000 Euro gezahlt. Also bekomme ich noch 500 Euro von Herrn Petrow.&#8221; Liegt er da richtig?</p>
<p><span id="more-1675"></span></p>
<p style="text-align: justify">Dies scheint zunächst nicht allzu abwägig. Schließlich ist es nur schwer einzusehen, warum der Unfallgegner davon profitieren sollte, dass man einen Werksrabatt erhält. Der BGH entschied dennoch anders (Urteil vom 18. Oktober 2011 – VI ZR 17/11 ): Durch einen Unfall soll man sich nicht bereichern und zwar unabhängig davon, wer schuld hat. Herr Schuhmacher darf zwar seine zuvor auf Gutachterbasis abgerechneten 3500 Euro behalten. Eine Aufstockung auf 4000 Euro erfolgt jedoch nicht. Wichtig ist aber noch Folgendes: Hätte die Reparatur tatsächlich 4000 Euro gekostet, so hätte Herr Schuhmacher die Differenz von 500 Euro nachträglich noch einfordern können.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Unbenutzte Fahrscheine können verfallen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 13:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1670" style="margin: 5px;" title="Unbenutzte Tickets können verfallen" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/10/strassenbahn-ticket.jpg" alt="strassenbahn ticket Unbenutzte Fahrscheine können verfallen  " width="180" height="134" />Das Amtsgericht München hat entschieden, dass die Klausel die bestimmt, dass unbenutzte Fahrscheine drei Monate nach der Tarifänderung verfallen, wirksam ist. Der Kläger, der das Geld für nicht benutzte Tickets vom Münchner Verkehrs- und Vertriebsverbund zurück haben wollte, berief sich auf § 5 der Eisenbahn-Verordnung. Im Ergebnis ohne Erfolg. Die Eisenbahn-Verkehrsordnung, auf die sich der Kläger berufe, lasse in § 5 abweichende Beförderungsbedingungen zu, sofern diese veröffentlicht und genehmigt wurden. Dies liege bei den im Amtsblatt der Landeshauptstadt München veröffentlichten Vorschriften des MVV-Gemeinschaftstarifs vor. Damit käme die Eisenbahn-Verordnung mit der dort enthaltenen Frist nicht zur Anwendung, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1669"></span></p>
<p style="text-align: justify;">AG München, Urteil vom 08.06.2011, Az.: C 20589/09</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Zweimal Hagelschäden am Auto – Was wird von dem Versicherer ersetzt?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 14:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Hagelschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>

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										</div>Das Amtsgericht München hat entschieden, dass der Fahrzeugeigentümer dessen Ersthagelschaden auf Gutachtenbasis abgerechnet aber nicht repariert wurde, beim zweiten Schaden die neue Beschädigung genau vortragen muss.   Die Schadensberechnung kann ein zweites Mal nicht von einem fiktiven Schaden ausgegangen werden. Vielmehr müsse der Kläger konkret vortragen, welche weitergehenden Schäden durch den zweiten Hagelschaden am Auto entstanden [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-1650" style="margin: 5px;" title="Hagelschaden am Auto - Was zahlt die Versicherung ?" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/10/hagel-schaden-auto-versicherung.jpg" alt="hagel schaden auto versicherung Zweimal Hagelschäden am Auto – Was wird von dem Versicherer ersetzt?" width="180" height="134" />Das Amtsgericht München hat entschieden, dass der Fahrzeugeigentümer dessen Ersthagelschaden auf Gutachtenbasis abgerechnet aber nicht repariert wurde, beim zweiten Schaden die neue Beschädigung genau vortragen muss.   Die Schadensberechnung kann ein zweites Mal nicht von einem fiktiven Schaden ausgegangen werden. Vielmehr müsse der Kläger konkret vortragen, welche weitergehenden Schäden durch den zweiten Hagelschaden am Auto entstanden seien. Der Anspruch des Klägers umfasse nämlich nur die Kosten, die zur Wiederherstellung des vorbestehenden Zustandes notwendig seien. Ein Ersatzanspruch bestehe daher nur insoweit, als der zweite geltend gemachte Hagelschaden technisch und rechnerisch eindeutig von dem ersten abgrenzbar sei. Soweit eine Abgrenzung nicht möglich sei, gehe dies zu Lasten des Geschädigten, der den Vorschaden nicht habe reparieren lassen, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1649"></span></p>
<p style="text-align: justify;">AG München, Urteil vom 14.04.2011, Az.: 271 C 10327/10</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Automatische Datenverbindung verursacht eine 11.500 € Rechnung – Muss der Kunde zahlen?</title>
		<link>http://www.rechtverstaendlich.info/2011/09/27/automatische-datenverbindung-verursacht-eine-11-500-e-rechnung-muss-der-kunde-zahlen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 11:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Internet]]></category>
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										</div>Das OLG Schleswig hat entschieden, dass ein Mobilfunkteilnehmer seine durch mobiles Internet verursachte 11.500 € hohe Rechnung nicht zahlen muss, wenn sich die Verbindung automatisch durch das vorinstallierte Navigationssoftware aufbaut und der Mobilfunkanbieter nicht ausdrücklich auf die Kostenfolge hinweist. Die Mobilfunkanbieterin habe ihre Nebenpflichten aus dem Mobilfunkvertrag verletzt, indem sie den Beklagten ohne nachdrückliche Warnung [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1627" style="margin: 5px;" title="Mobiles Internet - Automatische Einwahl- Rechnung" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/09/sim-karte.jpg" alt="sim karte Automatische Datenverbindung verursacht eine 11.500 € Rechnung – Muss der Kunde zahlen?" width="180" height="135" />Das OLG Schleswig hat entschieden, dass ein Mobilfunkteilnehmer seine durch mobiles Internet verursachte 11.500 € hohe Rechnung nicht zahlen muss, wenn sich die Verbindung automatisch durch das vorinstallierte Navigationssoftware aufbaut und der Mobilfunkanbieter nicht ausdrücklich auf die Kostenfolge hinweist. Die Mobilfunkanbieterin habe ihre Nebenpflichten aus dem Mobilfunkvertrag verletzt, indem sie den Beklagten ohne nachdrückliche Warnung vor der Kostenfalle ein Mobiltelefon verkaufte, das im Rahmen der Installation der Navigationssoftware eine kostenpflichtige automatisch startende Kartenaktualisierung vorsah. Eine Verletzung vertraglicher Pflichten liegt damit vor, so dass dem Anbieter nach &#8220;Treu und Glauben&#8221; nicht das vereinbarte Entgelt für die Internetnutzung zusteht, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1626"></span></p>
<p style="text-align: justify;">OLG Schleswig, Urteil vom 15.09.2011, Az.: 16 U 140/10</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Muss man einen defekten Kaufgegenstand zum Verkäufer bringen oder kann man Abholung verlangen?</title>
		<link>http://www.rechtverstaendlich.info/2011/09/12/muss-man-einen-defekten-kaufgegenstand-zum-verkaeufer-bringen-oder-kann-man-abholung-verlangen/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 19:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Tackenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufrecht]]></category>
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										</div>Herr Huber war glücklich und ist es nun nicht mehr. Vor einer Woche hat er im Lotto gewonnen und sich den ein oder anderen Traum erfüllt. Unter anderem kaufte er sich einen niegelnagelneuen Porsch 911, einen Flachbildfernseher und eine riesige Couchgarnitur. Alles war vom Feinsten. Aber dies schützt einen nicht vor folgendem einfachen Grundsatz: Wer [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify"><img class="size-full wp-image-1578 alignleft" style="margin: 5px" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/09/249361_porsche_1.jpg" alt="249361 porsche 1 Muss man einen defekten Kaufgegenstand zum Verkäufer bringen oder kann man Abholung verlangen?" width="180" height="135" title="Muss man einen defekten Kaufgegenstand zum Verkäufer bringen oder kann man Abholung verlangen?" />Herr Huber war glücklich und ist es nun nicht mehr. Vor einer Woche hat er im Lotto gewonnen und sich den ein oder anderen Traum erfüllt. Unter anderem kaufte er sich einen niegelnagelneuen Porsch 911, einen Flachbildfernseher und eine riesige Couchgarnitur. Alles war vom Feinsten. Aber dies schützt einen nicht vor folgendem einfachen Grundsatz: Wer viel besitzt, dem geht auch mehr kaputt. Und so kam es dann, dass der Porsche nicht ansprang, der Flachbildfernseher scheinbar in jedem Programm nur neblige Landschaften zeigte und das Leder der Couchgarnitur abblätterte wie das Laub einer herbstlichen Buche. Herr Huber dachte sich: &#8220;Der ganze Reichtum bereitet mir nur Ärger. Jetzt muss ich den ganzen Schrott zurückbringen. Aber wie soll ich die Couch in den Porsche bekommen. Und wie soll ich dann mit dem Porsche zur Händler kommen&#8230; schließlich springt er nicht mehr an.&#8221;.</p>
<p><span id="more-1577"></span></p>
<p style="text-align: justify">Zum Glück gibt es diesen Artikel. Er soll so gut dies zur Zeit möglich ist, Menschen wie Herrn Huber und andere Verbraucher über ihre Rechte aufzuklären. Zunächst sei Herrn Huber der Artikel <a title="Permanent Link to Gerade gekauft und schon kaputt: Was tun? (Teil 1)" href="../2011/08/17/gerade-gekauft-und-schon-kaputt-was-tun-teil-1/" rel="bookmark">Gerade gekauft und schon kaputt: Was tun? (Teil 1)</a> ans Herz gelegt. In ihm erfährt er, in welchen Fällen er einen Nacherfüllungsanspruch gegen den Verkäufer hat. Erst wenn ein solcher besteht, stellt sich folgende Frage: Muss der Käufer den Kaufgegenstand zum Zwecke der Nacherfüllung (also insbesondere der Reparatur) selbst zum Verkäufer transportieren oder kann er von diesem eine Abholung verlangen?</p>
<p style="text-align: justify">Diese Frage lässt sich ausgehend von der neuesten Rechtsprechung des BGH nicht pauschal beantworten (BGH, Urt. v. 13.4.2011 &#8211; VIII ZR 220/10). Man muss zwischen verschiedenen Einzelfällen unterscheiden:</p>
<ol style="text-align: justify">
<li>Haben die Parteien beim Abschluss des Kaufvertrags eine Vereinbarung über den Ort der Nacherfüllung getroffen, dann ist diese in der Regel maßgeblich. Wurde also als Ort der Nacherfüllung der Wohnort des Käufers festgelegt, so muss der Verkäufer Porsche, Flachbildfernseher bzw. Couch beim Käufer abholen (und umgekehrt).</li>
<li>Wurde keine Vereinbarung getroffen, so sind die näheren Umstände und die Natur des Kaufvertrags maßgeblich. Entscheidend ist dabei insbesondere, was die allgemeinen Gepflogenheiten besagen und was dem Verbraucher zumutbar ist. Mit anderen Worten: Man darf sich hier bis zu einem gewissen Grad auf seinen gesunden Sachverstand als Verbraucher verlassen. So leuchtet es wohl jedem ein, dass man einen Händler wohl kaum zu sich in die Wohnung zitieren kann, um den kaputten Fernseher abzuholen. Anders sieht dies unter Umständen bei der riesigen Couchgarnitur und dem nicht mehr fahrtüchtigen Porsche aus. Könnte der Porsche allerdings noch fahren, so müssten man ihn wohl zum Händler bringen. Diese Einzelfälle wurden jedoch bisher weitestgehend nicht durch die Rechtsprechung geklärt. Insoweit besteht ein gewisses Risiko.</li>
<li>Von der Pflicht des Transports zu untescheiden, ist die Kostentragungspflicht. Ist der Verbraucher verpflichtet, den Kaufgegenstand zum Verkäufer zu bringen, so kann er hiermit eventuell verbundenen Kosten von diesem erstattet verlangen.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify">Noch einmal sei es gesagt: Es ist Vorsicht geboten und gegebenenfalls vorzugsweise ein Anwalt aufzusuchen. Bringt man nämlich den Kaufgegenstand zum Verkäufer, obwohl man nicht hierzu verpflichtet ist, so kann man zumindest nach aktueller BGH-Rechtsprechung die hierzu aufgewendeten Transportkosten nicht vom Verkäufer erstattet verlangen. Verlangt man umgekehrt unrechtmäßiger Weise den Transport vom Verkäufer, so geht eine gegebenenfalls im Anschluss erhobene Klage oder ein Rücktritt bzw. eine Minderung ins Leere.</p>
<p style="text-align: justify">Es ist auch in anderer Hinsicht Vorsicht geboten. Die aktuelle Rechtsprechung des europäischen Gerichtshofs könnte nämlich die zitierte Entscheidung des BGH bereits jetzt faktisch über den Haufen geworfen haben. Im Ergebnis könnte dies durchaus darauf hinauslaufen, dass der Verkäufer den Kaufgegenstand in jedem Fall abholen muss. Eine weitere Klärung wird die zukünftige Rechtsprechung liefern. Wir werden Sie selbstverständlich diesbezüglich auf dem Laufenden halten.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Rechte des Käufers &#8211; Reklamation und Umtausch</title>
		<link>http://www.rechtverstaendlich.info/2011/08/30/die-rechte-des-kaeufers-reklamation-und-umtausch/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 21:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sachmangel]]></category>
		<category><![CDATA[Umtausch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="padding-top:5px;padding-right:0px;padding-bottom:5px;padding-left:0px;;">
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		<title>Wann darf der Rechtsanwalt eingeschaltet werden?</title>
		<link>http://www.rechtverstaendlich.info/2011/08/29/wann-darf-der-rechtsanwalt-eingeschaltet-werden/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 17:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwaltskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>

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										</div>Das Amtsgericht München hat entschieden, dass die Rechtsanwaltskosten in einfach gelagerten Fällen nur dann zu ersetzen sind, wenn der Gläubiger geschäftlich unerfahren ist oder die Schadensregulierung verzögert wird. In dem zu entscheidenden Fall hat eine Versicherungsnehmerin durch ihren Rechtanwalt ihren Versicherer gemahnt, der zum Fälligkeitstermin die Überweisung aus einer Rentenversicherung nicht getätigt hat. Der Versicherer [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-1520" style="margin: 5px;" title="Wann bekommt man Rechtsanwaltskosten zurück ?" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/08/anwaltskosten.jpg" alt="anwaltskosten Wann darf der Rechtsanwalt eingeschaltet werden?" width="180" height="135" />Das Amtsgericht München hat entschieden, dass die Rechtsanwaltskosten in einfach gelagerten Fällen nur dann zu ersetzen sind, wenn der Gläubiger geschäftlich unerfahren ist oder die Schadensregulierung verzögert wird. In dem zu entscheidenden Fall hat eine Versicherungsnehmerin durch ihren Rechtanwalt ihren Versicherer gemahnt, der zum Fälligkeitstermin die Überweisung aus einer Rentenversicherung nicht getätigt hat. Der Versicherer zahlte anschließend sofort die vereinbarte Summe, verweigerte aber die Übernahme der Rechtsanwaltskosten.<br />
<span id="more-1519"></span><br />
Zu Recht, entschied das Amtsgericht München. Die bloße Nichtzahlung am Fälligkeitstag lasse nicht darauf schließen, dass die Versicherung sich ihrer Zahlungspflicht entziehen wollte und die Zahlung böswillig unterblieben sei. Ein einfacher Telefonanruf hätte Klarheit darüber gebracht, weshalb sich die Auszahlung verzögere. Die Kosten sind daher nicht zu erstatten.</p>
<p style="text-align: justify;">AG München, Urteil vom 15.07.2011, Az.: 133 C 7736/11</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Kein Ersatz von Benzinmehrkosten bei Ausbau defekter Autogasanlage</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 14:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dario Jozic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Anlage]]></category>
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										</div>Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, dass eine Autofahrerin dann keinen Ersatz der Benzinmehrkosten verlangen kann, wenn die defekte Gasanlage aus ihrem Fahrzeug ausgebaut werden muss, weil der Verkäufer nicht in der Lage war, den Fehler zu entdecken und wenn die zurückverlangten und damit ersparten Einbaukosten die Benzinmehrkosten übersteigen. Auf den Mehraufwand müsse die Klägerin sich [...]]]></description>
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										</div><p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-1511" style="margin: 5px;" title="lpg-gas-anlage" src="http://www.rechtverstaendlich.info/wp-content/uploads/2011/08/lpg-gas-anlage.jpg" alt="lpg gas anlage Kein Ersatz von Benzinmehrkosten bei Ausbau defekter Autogasanlage" width="180" height="134" />Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, dass eine Autofahrerin dann keinen Ersatz der Benzinmehrkosten verlangen kann, wenn die defekte Gasanlage aus ihrem Fahrzeug ausgebaut werden muss, weil der Verkäufer nicht in der Lage war, den Fehler zu entdecken und wenn die zurückverlangten und damit ersparten Einbaukosten die Benzinmehrkosten übersteigen. Auf den Mehraufwand müsse die Klägerin sich jedoch die zurückverlangten und damit ersparten Einbaukosten anrechnen lassen, so das Gericht.</p>
<p><span id="more-1510"></span></p>
<p style="text-align: justify;">OLG Oldenburg, Urteil vom 23.08.2011, Az.: 13 U 59/11</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2009-2011 by www.RechtVerstaendlich.info<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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